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mabo143 Mitglied
Anmeldungsdatum: 24.08.2008 Beiträge: 90 Wohnort: København N
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Verfasst am: 09.12.2008, 13:39 Titel: Dänische Gegenwartsliteratur |
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Hallo zusammen,
ich überlege gerade, welchen dänischen Roman ich in den Weihnachtsferien lesen könnte, und bin deshalb auf die Idee gekommen, hier doch mal einen Thread zur dänischen Gegenwartsliteratur zu eröffnen. So kann man sich vielleicht gegenseitig auf interessante und richtig gute Literatur aufmerksam machen.
Ich fange also mal mit meinen Empfehlungen an:
1. Vor kurzem habe ich Hundehoved von Morten Ramsland gelesen, einen der erfolgreichsten dänischen Romane der letzten Jahre, der allein in DK über 200.000 Mal verkauft wurde (Rosinante, 2005, 382 Seiten). Er ist auch ins Deutsche übersetzt worden (Hundsköpfe; Schöffling, 2006; Taschenbuch: Btb, 2008). Es handelt sich dabei um einen in Norwegen und Dänemark spielenden Familienroman, der sich über mehrere Generationen im 20. Jh. erstreckt. Sehr amüsant und einfallsreich, sehr skurril, sehr dänisch...
2. Gerade fertig gelesen habe ich Bortset fra himlen von Eske Troelstrup (Athene, 2008, 200 Seiten), das Debüt eines Journalisten, das in einer Studenten-WG in Kopenhagen am Ende der 90er Jahre spielt und von der Freundschaft zwischen dem verschlossenen Rune und dem draufgängerischen Malthe erzählt. Ist vielleicht nicht besonders originell und hat auch nicht sonderlich gute Kritiken bekommen, aber wenn man gerne Coming-Of-Age-Geschichten liest, wird einem dieses Buch bestimmt gefallen. Meiner Meinung nach ist dieser Roman sehr gut für jemanden geeignet, der noch dabei ist, Dänisch zu lernen, weil er nicht sehr lang und in einer einfachen Sprache geschrieben ist, sich also "einfach so weglesen" lässt.
3. Im Moment lese ich dann noch den neuen Roman von Helle Helle: Ned til hundene (Samleren, 2008, 160 Seiten). Ist ein typischer Helle-Helle-Roman, d. h. diejenigen, die schon mal etwas von ihr gelesen haben, werden wissen, was ich meine; und diejenigen, die sie noch nicht kennen, sich aber für dänische Literatur interessieren, sollten unbedingt mal etwas von ihr lesen, weil sie aufgrund ihres sehr besonderen, puristischen und unverwechselbaren Stils zweifellos zu den interessantesten und wichtigsten dänischen Gegenwartsautoren gehört. Als Einstieg vielleicht gut geeignet: Forestillingen om et ukompliceret liv med en mand (Samleren, 2002, 167 Seiten). Habe ich in meinem Dänisch-Kurs gelesen, d.h. es ist auch nicht so schwer zu lesen, wobei man schon auf die Details achten sollten...
Falls tatsächlich jemand bis hierhin gelesen haben sollte, würde es mich freuen, wenn er sich mit eigenen (kurz begründeten) Buchempfehlungen beteiligt. Nichts gegen Ferienhäuser und Jobsuche, aber es gibt doch auch noch andere Dinge, über die man sich in einem DK-Forum austauschen kann...
Liebe Grüße
Matthias |
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hotel-encore Mitglied
Anmeldungsdatum: 17.09.2004 Beiträge: 336 Wohnort: Hamburg, Deutschland
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Verfasst am: 09.12.2008, 15:25 Titel: |
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Hej Matthias,
klasse, deine Idee! Ich lese gerade Når engle spiller Mozart von Lisbeth Nebelong (2005) und überlege, was meine nächste Pendlerlektüre sein wird...
In dem Buch geht es um Lisa, die "heute" Juristin mit Spezialgebiet Staatsrecht ist und auf den Færøer einen Vortrag über die Unabhängigkeitsbestrebungen ebendort hält (d.h. halten soll, denn ca. 50 Seiten vor Schluss hat sie ihn noch nicht gehalten). In den Rückblenden geht es um Lisas Leben als Teenager, damals war sie auf den Færøer, weil ihr Vater dort rigsombudsmand war.
Empfehlenswert, wenn man sich interessiert z.B. für das Verhältnis zwischen Dänen und Færingern, die dortigen Landschaft (geographisch und politisch), klassische Musik, Reflektion auf den eigenen Werdegang, Unterdrückung einer Minderheit. Es ist kein "lustiges" Buch, eher eines, das nachdenklich macht. Allerdings finde ich den Begriff "selskabspapegøje" nach wie vor großartig!
Vielleicht ein oder zwei Zitate gefällig, als Leseproben:
Warum Kirchen heutzutage meist leer sind:
Den væsentligste grund er, at det moderne, rastlose menneske, der sætter sig i et nøgent og fortættet kirkerum, kan risikere at give slip på en flig af hverdagens forsvarsværker og udsætte sig for at møde sig selv.
Was sie über ihre Jugendliebe denkt:
Et af de sjældne mennesker, man kan sidde og dele lang tids tavshed med, det i virkeligheden fornemste udtryk for tillid og respekt.
Bedste hilsner,
Thorsten _________________ "Titanium & anthracyte", das neue Album von Chanting Sheep, zu finden auf http://www.hotel-encore.de |
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WTMtaciturn Neues Mitglied
Anmeldungsdatum: 14.11.2008 Beiträge: 4 Wohnort: 26446 horsten
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Verfasst am: 09.12.2008, 18:08 Titel: |
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hej,
vielleicht nicht das gleiche niveau, auch nicht richtig *gegenwarts-literatur*, aber ich so als ziemlicher anfaenger in dieser schoenen sprache habe vor kurzem in dänemark in einem second-hand-bücherladen jules verne für mich wiederentdeckt.
nur um im gesamt-zusammenhang mal der dänischen sprache auf den leib rücken zu können, ohne den ganzen tag im 'ordbog' zu blättern liest der sich echt klasse..
hilsen,
jörg _________________ ..heimat ist kein ort, sondern ein gefühl...  |
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mabo143 Mitglied
Anmeldungsdatum: 24.08.2008 Beiträge: 90 Wohnort: København N
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Verfasst am: 09.12.2008, 23:59 Titel: |
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Hallo Thomas,
das hört sich ja wirklich spannend an. Vielleicht werde ich das also mal lesen, obwohl ich laut litteratursiden.dk genauso wenig zur Zielgruppe gehöre wie du (Zitat: "Målgruppen er den bevidste, belæste og velovervejede kvinde midt i livet."). Und was hat das Ganze eigentlich mit Mozart zu tun?
@Jörg: Jules Verne ist natürlich auch super (und bestimmt nicht "niveaulos"), nur leider war er kein Däne... Wenn man eine Sprache lernt, ist es aber immer eine gute Idee, finde ich, Bücher zu lesen, die für Kinder oder Jugendliche geschrieben sind. In meinem Dänisch-Kurs haben wir zum Beispiel am Anfang "Gummi-Tarzan" von Ole Lund Kirkegaard gelesen, und das ist ja sogar ein dänischer Kinderbuchklassiker.
Liebe Grüße
Matthias |
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anerev Neues Mitglied
Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 10.12.2008, 00:39 Titel: |
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mir gefällt "gud taler ud" von jens blendstrup sehr gut.
klick hier |
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AnjaAue Mitglied
Anmeldungsdatum: 11.01.2005 Beiträge: 324 Wohnort: Sarstedt, Deutschland
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Verfasst am: 10.12.2008, 09:29 Titel: |
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Ich habe gerade Libri di Luca von Mikkel Birkegaard gelesen. Hat ein bißchen von Dan Brown. Es spielt in einem Antiquariat in Kopenhagen. Man konnte es auch als Nicht-Däne gut lesen.
Desweiten gibt es eine Serie Slægten (http://www.esbbib.dk/fokus_paa_/litteratur/slaegten_-_romanserie_fra_danmarkshistorien) von Aschehoug. Diese Serie beschreibt wichtige Ereignisse in der dänischen Geschichte in Romanform. Die Romane sind von unterschiedlichen Autoren geschrieben.
Ich habe zum Beispiel "Flaget fra himlen" sowie "Den hellige Knud" |
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hotel-encore Mitglied
Anmeldungsdatum: 17.09.2004 Beiträge: 336 Wohnort: Hamburg, Deutschland
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Verfasst am: 10.12.2008, 14:10 Titel: |
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Hej Matthias,
| mabo143 hat Folgendes geschrieben: | Hallo Thomas,
das hört sich ja wirklich spannend an. Vielleicht werde ich das also mal lesen, obwohl ich laut litteratursiden.dk genauso wenig zur Zielgruppe gehöre wie du (Zitat: "Målgruppen er den bevidste, belæste og velovervejede kvinde midt i livet."). Und was hat das Ganze eigentlich mit Mozart zu tun?
(...)
Liebe Grüße
Matthias |
Der Zusammenhang zu Mozart ist, dass die Protagonistin klassikbegeistert ist und auch (mindestens als Jugendliche) Klavier und Konzertgitarre gespielt hat. Ihre "Jugendliebe" auf den Farøer spielt Cello (und hat dies später zu seinem Beruf gemacht). Beide sind Mozart-Fans und sie kommunizieren viel über Musik. Ein nicht wortgetreues Zitat ist: Wenn die Engel den Herrn lobpreisen wollen, spielen sie Bach, aber wenn sie frei haben, spielen sie Mozart.
Die Teile, die sich eher an die im Leben stehende Frau richten, würden mich in meiner Muttersprache vielleicht eher langweilen. Aber ich bin begeistert, dass ich dem ohne Wörterbuch folgen kann...
Beste Grüße,
Thorsten _________________ "Titanium & anthracyte", das neue Album von Chanting Sheep, zu finden auf http://www.hotel-encore.de |
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sankthansorm Mitglied
Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 486 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 10.12.2008, 21:12 Titel: |
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Bin gerade dabei "Wir Ertrunkenen" (dänischer Titel: Vi, de druknede) von Carsten Jensen zu lesen.
Das richtige Buch für alle, die etwas für Marstal, Ærø und die Seefahrt übrig haben.
Im Krimi-Genre wäre da noch Sara Blædel. Ins Deutsche wurde mindestens zwei Krimis von ihr übersetzt. _________________ At rejse er at leve |
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micha_i_danmark Mitglied
Anmeldungsdatum: 14.02.2007 Beiträge: 1111 Wohnort: Frederiksberg
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Verfasst am: 11.12.2008, 00:31 Titel: |
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| sankthansorm hat Folgendes geschrieben: | | Bin gerade dabei "Wir Ertrunkenen" (dänischer Titel: Vi, de druknede) von Carsten Jensen zu lesen. |
| Zitat: | | Laurids Madsen havde været i Himlen, men kom ned igen takket være sine støvler.. |
Versuche ich auch gerade, aber irgendwie finde ich das Buch trotz Bestseller Bonus nicht sooo super fesselnd geschrieben |
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Ingrid Crone Mitglied
Anmeldungsdatum: 18.09.2008 Beiträge: 201
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Verfasst am: 11.12.2008, 19:23 Titel: |
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Lese gerade "Fire dage i marts" von Jens Christian Grøndahl und finde es gut geschrieben. Über eine Frau in einer Lebenskrise und 4 Tage, in denen alles kulminiert.
Von Helle Helle wäre noch ihr Klassiker "Rødby-Puttgarden" zu nennen. Fantastisch, diese Kombination von oberflächlich gesehener Oberflächlichkeit und abgründiger Tiefe in ihrem Schreibstil. Jedes Wort zählt. Sie sagt es bekanntlich nur ein mal. Fasziniert bin ich auch von der Fülle unterschwelliger Emotionen in ihren Büchern, ohne dass auch nur eine einzige Emotion verbal benannt wird. Die Künstlerin des Impliziten, könnte man sie wohl kurzweg nennen. Einer der Dialoge im Buch lautet ungefähr so:
Person 1: Må jeg låne din cykel?
Person 2: Ja. Ind, ind, ud, ind.
Und wer sich mal sprachlich herausfordern lassen will, der sollte Ursula Andkjær Olsen lesen: Ægteskabet mellem vejen og udvejen.
Gruss, Ingrid _________________ Ingrid |
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mabo143 Mitglied
Anmeldungsdatum: 24.08.2008 Beiträge: 90 Wohnort: København N
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Verfasst am: 11.12.2008, 21:03 Titel: |
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Schön, dass sich hier so viele beteiligen. Aus den bisherigen Empfehlungen zu teilsweise ja sehr unterschiedlichen Büchern lässt sich wohl schon schließen, dass in der dänischen Literatur momentan viel passiert, wenn man bedenkt, wie klein dieses Land ist.
@Anja: "Libri di Luca" erinnert mich an "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Hast du das gelesen? Diese "Slægten"-Serie hört sich auch sehr interessant an, aber ist sie auch gut? Auftragsarbeiten von Autoren sind ja meist nicht so überzeugend...
@Thorsten, nicht Thomas (sorry): Ich glaube, "Når engle spiller Mozart" werde ich als Nächstes lesen.
@sankthansorm: Wie sind die Bücher von Sara Blædel denn so? Frage mich nämlich gerade, ob es einen dänischen Krimiautor gibt, der mit beispielsweise Henning Mankell mithalten kann. Habe bisher einen Krimi von Anna Grue (Dybt at falde) und einen von Leif Davidsen (Den serbiske dansker) gelesen, und beide waren mir zu seicht. Den Davidsen fand ich sogar richtiggehend schrecklich, weil so vorhersehbar, unglaubwürdig und klischeebeladen.
@Ingrid: Rødby-Puttgarden werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Eigentlich sollte man hier mal einen eigenen Thread zu Helle Helle aufmachen, denn über ihre Bücher kann man sich wohl nur unterhalten, wenn man wie du (mit dem Zitat) ins Detail geht. Habe Helle Helle auch im November auf der Buchmesse in Frederiksberg gesehen und fand sie sehr sympathisch (wobei die meiste Zeit der Interviewer geredet hat).
Stelle gerade auch fest, wie gut litteratursiden.dk ist. Da findet man ja fast zu jedem Buch kurze, gute Informationen. Schade aber, dass es keinen dänischen Perlentaucher gibt...
Liebe Grüße
Matthias |
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AnjaAue Mitglied
Anmeldungsdatum: 11.01.2005 Beiträge: 324 Wohnort: Sarstedt, Deutschland
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Verfasst am: 12.12.2008, 08:27 Titel: |
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"Libri di Luca" erinnert mich an "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Hast du das gelesen?
Ich habe beide gelesen. Über den Vergleich habe ich noch nicht nachgedacht. Libri di Luca ist nicht ganz so verworren. Aber deswegen auch für einen Nicht-Muttersprachler gut zu lesen. Ich habe es in einer Buchhandlung in Kolding empfohlen bekommen.
Diese "Slægten"-Serie hört sich auch sehr interessant an, aber ist sie auch gut? Auftragsarbeiten von Autoren sind ja meist nicht so überzeugend...
Ich habe einige Bücher von der Serie gelesen und bin begeistert. Das letzte welches ich gelesen habe, spielte zu Seiten Martin Luthers und war spannend zu lesen. |
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Ingrid Crone Mitglied
Anmeldungsdatum: 18.09.2008 Beiträge: 201
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Verfasst am: 12.12.2008, 13:02 Titel: |
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Hallo Mabo
Apropos dänische Krimis: Grethe-Lise Holm kann ich sehr empfehlen.
Sie hat ja auch deutsche Ahnen soweit mir bekannt ist. Und der Aufbau ihrer Krimis gefällt mir sehr.
Naja und dann ist da die schwedische Liza Marklund, die ja Mankell als eines ihrer Vorbilder hat. Die Krimis sind ganz anders als Holm, gefallen mir aber nicht weniger.
Gruss, Ingrid _________________ Ingrid |
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Ingrid Crone Mitglied
Anmeldungsdatum: 18.09.2008 Beiträge: 201
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Verfasst am: 12.12.2008, 13:10 Titel: |
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Hallo Matthias
Was?! November-Buchmesse-Frederiksberg: Interview mit Helle Helle....Du warst auch da?! Na dann haben wir für kurze Zeit die selbe Luft geatmet, uns möglicherweise in unmittelbarer Nähe von einander befunden und es nicht geahnt. Wie lustig! Also ich war Freitags dort und habe 2 Interviews mit Helle Helle dort gehört. Waren beide super spannend. Aber Helle Helle hat ihre ganz eigene Art und die ist an sich schon spannend. Allein ihre Art, Leuten zu begegnen, ist völlig unvorhersagbar. Woran man ihre Sensibilität für Kontakt und Interaktionen schon spüren kann. An ihr ist eine richtig gute Psychologin verlorengegangen. Dafür haben wir eine fantastische, junge Schriftstellerin der neuen Generation bekommen!
Gruss, Ingrid _________________ Ingrid |
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mabo143 Mitglied
Anmeldungsdatum: 24.08.2008 Beiträge: 90 Wohnort: København N
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Verfasst am: 12.12.2008, 13:50 Titel: |
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Liebe Ingrid,
von Luft-Atmen kann in meinem Fall keine Rede sein. Ich hatte mir schon vorher ein Interview mit zwei Ratgeber-Autoren angehört und habe während des Interviews mit Helle Helle die ganze Zeit gedacht, dass ich gleich umkippe, weil es so heiß und stickig war. Ich war aber auch am Samstag da, und da war das Interview leider nicht so gut, weil der Interviewer (wie oben schon erwähnt) sich lieber selbst hat reden hören und Helle Helle (die dann ja auch nicht einfach drauflosredet, wenn sie nicht gefragt wird) kaum zu Wort gekommen ist.
Wie hat dir die Buchmesse ansonsten gefallen? War meine erste dänische Buchmesse, und ich habe dadurch einen guten Einblick in die dänische Verlagslandschaft bekommen.
LG
Matthias |
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