Jetzt kommt er, der Urlaubsbericht:
Abfahrt am 23.9. bei strahlend blauem Himmel - wenn Engel reisen kann es gar nicht anders sein.
Völlig entspannt und mit 2 Dänemark-Luft-schnapp-Pausen kommen wir um 13 Uhr bei Sonnenschein und gefühlten 23 Grad in Søndervig an. Schnell bei SuS den Schlüssel holen, im Molsvej unser Häuschen suchen, Auto ausladen und ab zum Strand. Tief durchatmen, Nordseeluft aufsaugen, den Blick über Wasser und Dünen schweifen lassen. Leider ist kein Meeresrauschen zu hören, die Nordsee ist glatt wie geliftete Haut.

Vorsichtshalber noch Holz holen. Der Abend ist aber viel zu warm. Der Ofen bleibt aus, so wie an drei weiteren Abenden auch.
Unser Haus ist wirklich toll, nur.....leider fehlen im gesamten Wohn-/Küchenbereich die Vorhänge und das bei vielen bodentiefen Fenstern. Oh, oh..... welcher Strolch spannt heute im Gebüsch.
Sonntag wieder schönes Wetter. Der Tag beginnt - wie die kommenden Tage auch - mit einem ausgedehnten Frühstück. Heute natürlich auf der Terrasse. Dann geht es Düne rauf und runter zum Strand. 5 Stunden vergehen wie im Flug und es wird Zeit für eine Kanelstange mit Tee. Dnach noch ein Spaziergang durch Søndervig und da Seeluft ja bekanntlich hungrig macht, ist es bald wieder Zeit fürs Abendbrot. Dann nochmal zum Strand, es könnte ein schöner Sonnenuntergang werden. Wird kein richtiger, da sich über dem Meer eine schwarze Wand aufbaut - wie jeden anderen Abend auch.
Montag the same procedure as Sonntag. Nur dazwischen ein kurzer Ausflug nach Hvide Sande - Rotzunge kaufen und statt Kuchen gab es ein lecker Eis. Große Waffel, 2 Kugeln Eis + einen Klacks Softice + Erdbeerschaum + kleiner Schokokuss. Warum muss Eis nur so fürchterlich gut schmecken?????
Dienstag fängt der Tag durchwachsen an. Das Wetter kann sich noch nicht so richtig entscheiden. Also Zeit für einen Bummel durch Ringkøbing. Hier gucken, da gucken, ein paar Regentropfen ausweichen. Die Zeit vergeht mal wieder wie im Flug. Noch einen Kaffee trinken und ein leckeres Stück Kuchen dazu. Frau gönnt sich ja sonst nichts. Der Abend endet mit Gesichtsmasken vor dem Fernseher. Sollte da einer gespannt haben, der spannt nie wieder.
Mittwoch gehts nach Hvide Sande. Zur Mole, zum Hafen, quer durchs Städtchen, zum Fjord und am Ende wieder Fisch kaufen. Diesmal Scholle. So ganz langsam wachsen uns Schuppen. Am späten Nachmittag noch ein längerer Spaziergang am Strand und dann treibt der Hunger uns zurück ins Haus. Ohhhhhhhh ist die Scholle gut.
Donnerstag ist kein schlechtes Wetter, weil es ja Regenjacken gibt. Wir fahren nach Vedersø Klit. Nebel und alles grau in grau. Wir spazieren durch die Dünen, kein Mensch weit und breit. In Höhe Husby Klitplantage biegen wir an den Strand ab. Es regnet. Am Strand sind wir allein und sammeln jede Menge Steine. Endlich "tobt" die Nordsee mal ein bisschen. Am Hauptaufgang zurück zum Auto, Steine abladen und ab ins Klit Cafen. Bei Kaffee und lecker Gebäck trocknen die Hosen. Na gut, dann gönnen wir uns noch ein Bier. Und dann wieder raus in den Regen. Die Straße entlang bis zum nächsten Strandabgang. Nochmal Steine sammeln und zurück zum Auto. Für heute reicht es. Der Bollerofen wartet.
Freitag hat das Wetter uns wieder lieb. Natürlich wieder schnell nach Hvide Sande, was wohl? Fisch kaufen. Es muss nochmal Scholle sein. Zurück zum Strand und laufen, laufen, laufen. Ja wo laufen sie denn????
Abends noch der Hausputz. Zu zweit ist er schnell erledigt. Noch ein Abendspaziergang durch Søndervig und winke, winke Nordsee.
Und dann.......das Gewitter zum Abschied.Stromausfall, Sicherungen rausgeflogen, die geputzten Scheiben ein einziger Wasserfall. Was will der Donnergott uns sagen? Ich verstehe es so: zum Donnerwetter - bleibt noch ein paar Tage hier!!!!! Tja, lieber Donnergott, würden wir ja gerne. Aber für dieses Jahr Jahr ist unsere DK-Zeit leider abgelaufen. Nicht böse sein, ich bin ja schon im Mai wieder hier.
Ich glaube, er hat mich verstanden. Als wir später über Holmsland Klit nach Hause fahren, scheint schon wieder die Sonne.
So, jetzt fehlen mir nur noch von Ritchi die Links zu den Baufirmen, die die hyggeligen Häuser bauen und ich kann weiter träumen.
Hilsen
frenzi